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so, ich komme gerade von der Frankfurter Buchmesse, und bin sowas von platt!!!
Es war wie erwartet brechend voll, zum ersten Mal durften die Besucher heute auch Bücher erwerben (was ich gleich schamlos ausgenutzt habe
)
Besonders interessant von ich eine Vorführung des Gastlandes Korea, bei der der letzte koreanische Meister der Kunst des Schriftzeichengiessens (wie auch immer die richte Bezeichnung lautet) sein Handwerk bewies.
Anschliessend zeigten seine Mitarbeiterinnen wie diese Schriftzeichen ordentlich gesetzt auf das Papier gebracht werden.
anders als ich dachte, werden diese nicht aufs Papier gedrückt sondern, das Medium wird vorsichtig mit einer Art stein auf die zuvor mit Tusche bestrichenen Schriftzeichen aufgerubbelt.
War wirklich ein fazinierender Vortrag aus einem Handwerk das schon im 14. Jahrhundert seine Meister hatte!
Genauso fesselnd war die Vorführung, an einer der ersten deutschen Setzmaschine, die das Druckwesen in ganz Europa revulotionierte.
Was mir allerdings auch auffiel war, dass im Vergleich zu den Vorjahren, sehr viele (vor allem kleinere) Verlage fehlten.
Und diejenigen die da waren präsentierten sich z. T. sehr geizig, was so nette kleine Zugaben wie Lesezeichen, Leseproben, Kalender, Poster usw. angeht.
Vor einigen Jahren noch, kam ich mit 2-3 Tüten voller "Kriegsbeute" nach Hause, doch heute hatte ich nur 2 Broschüren mitgenommen, die ich für die Arbeit brauchen konnte. Und selbst dafür musste ich schon mit harten Bandagen kämpfen.
Und dann halt noch das Buch dass ich mir geleistet habe....
Hat aber auch den Vorteil, dass ich nicht wie ein Esel bepackt vom Bahnhof heimschleichen musste *ggg*
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